Im Jahre 1988, also genau 199 Jahre nach der Französischen Revolution, erblickte Comedia das Licht der Welt. In einer Zeit, als die Computer noch mit pfeilschnellen 8 MHz getaktet waren, auf den kleinen Monitörchen bernsteinfarbene Buchstaben auf schwarzem Grund unser Augenlicht bedrohten und Laserdrucker mit einer Auflösung von 300 dpi unbezahlbar waren. Zum Glück gab es aber auch schon den legendären Macintosh von Apple. Der war offensichtlich eher dazu geeignet, das Verlangen der Kreativwelt nach Einfachheit und Kongenialität in der Bedienung zu stillen. Jedenfalls konnten wir uns dem Charme eines Macs bis heute nicht verschliessen, so dass das bunte Apfel-Logo unser ständiger Begleiter wurde.
Wir machten uns damals mit den im Vergleich zu heute eher bescheidenen technischen Mitteln daran, gute Ideen für unsere Kunden zu entwickeln, möglichst genial, möglichst radikal und möglichst digital. Heute wissen wir, es ist uns gelungen.
Rein technolgisch gesehen waren wir von nun an auch Desktop Publisher, ein Begriff, der damals einige das Fürchten lehrte, andere widerum zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss.
Desktop Publishing (DTP) hat sich durchgesetzt und ist heute qualitativ auf einem sehr hohen Niveau angelangt. Uns hat es jedenfalls erlaubt, trotz oder gerade wegen der Computertechnik kreativ zu sein, ohne allzu sehr von ihr vereinnahmt zu werden.
Bei dem vielen technischen Know How, das wir in den ersten Jahren erwarben, stellte sich natürlich die Frage: Wollen wir alles nur für uns behalten? Das fragten auch immer mehr unsere Kunden. Da wir schlecht nein sagen können, war es nur kon-sequent, als neue Dienstleistung auch Schulungen anzubieten. Das musste sich wohl soweit herum gesprochen haben, dass auch große Unternehmen wie etwa die Dortmunder Stadtwerke, der Sport- und Fitnessgeräte-Hersteller Ketteler, die Unternehmensgruppe Severin oder die Dortmunder Ruhr Nachrichten von diesem Angebot Gebrauch machten.
In den folgenden Jahren entstanden neben dem Schwerpunkt Mediendesign noch weitere Geschäftsbereiche. Fast schon zwangsläufig, denn die Entwicklung gerade im Publishing-Sektor nahm so rasante Formen an, dass vieles nicht mehr zu bewältigen gewesen wäre, wenn wir nicht auch ständig unsere Flexibilität unter Beweis gestellt hätten. Neben den Printmedien etablierte sich das Internet, also enstanden völlig neue Arbeitsfelder wie das Webdesign. In der Werbung musste alles "great" und "big" und "xxl" sein: also etablierte sich mithilfe überdimensionaler Inkjetdrucker der digitale Großformatdruck. Die Bedeutung, die Bilder in Gestal-tungskonzepten spielen, ist durch die digitale Bearbeitbarkeit eher noch größer geworden: also gehört das Thema Digtal Imaging zum guten Dienstleister. Und schließlich mussten die vielen elektronischen Daten, die täglich anfielen, auch noch irgendwie sinnvoll organisiert und verwaltet werden: also beschäftigten wir uns schon recht früh mit der Programmierung von Datenbanken. Zunächst nur für uns selbst, im Verlauf der Zeit auch für immer mehr Kunden - und zwar aus den unterschiedlichsten Bereichen. So sind wir heute fast unschlagbar, wenn es um individuelle Datenbanklösungen geht.
Comedia ist heute eine moderne Mediendesign- und Serviceagentur mit vielen Facetten. Kreativ sein, Ideen und individuelle Lösungen entwickeln - das ist unser Job. Um größere Projekte erledigen zu können, arbeiten wir in einer Art Netzwerkstruktur auch mit anderen qualifizierten Betrieben und Freelancern, die unsere Philosophie verfolgen, eng zusammen. So können wir das Prinzip "Alles aus einer Hand" am schnellsten und am besten erfüllen. Und wir bleiben im Gegensatz zu großen Apparaten immer flexibel. Wenn´s denn sein muss - auch 24 Stunden am Tag und das ohne Call-Center!